ZWEI

FLEISCHFACH-

VERKÄUFERINNEN(UA)

 

von

ROSA VON PRAUNHEIM

 

regie / Bühne: Damian Popp

Kostüme / bühne: TANJA MADERNER

Musik: Jonas Schilling

dramaturgie: Viola Köster

Regieassistenz: Victoria Wehrmann

spiel: Matthias Heße, Emily KLinge, Roman Mucha

Uraufführung:

14.10.2022

Schlosstheater Moers

Weitere Vorstellungen unter:

Schlosstheater Moers

press to zoom

press to zoom

press to zoom

press to zoom
1/19
Fotos: Jakob Studnar

Karina und Zarah Chi Chi sind Fleischfachverkäuferinnen mit Leib und Seele. Voller Leidenschaft legen sie die Würste in der Auslage aus, die Schinken und die Keulen. Leider haben sie nur eine einzige Kundin, Frau Müller. Die ist aber eine besondere Kundin. Ihre Bestellungen sind außergewöhnlich und gipfeln schließlich in dem Wunsch, selbst zu einer riesigen Wurst verarbeitet zu werden. Diesen Wunsch können die beiden Fleischfachverkäuferinnen aber natürlich nicht erfüllen. Und damit nimmt – Oh weh – das Schicksal seinen Lauf. Frau Müller wird nämlich Veganerin und schlimmer noch – ihre Feindin. Nachdem Karina und Zarah nichtsahnend eine weitere süße Sau geschlachtet haben, wird es richtig turbulent. Nach einem Banküberfall in der Schweiz, einer Gefangenschaft im Kühlhaus und einer Flucht in die Südsee kommen sie am Ende zurück in ihren Laden, wo sie die fiese Frau Müller mit ihren eigenen Waffen besiegen und glücklich singend und einander liebend wieder ihrer Leidenschaft im Fleischfachgeschäft nachgehen können.

Gesungen wird ständig, die schönsten, schrägsten Texte, ganz viel Nonsens mit kleinen Wahrheitsfunken drin. Zwei Fleischfachverkäuferinnen ist ein zwischen Trash, Kitsch, Blödsinn und Schmerz schwankendes Musical der puren Lebensfreude.

KRITIKEN:

"Unerträglich schön ist das Sein.
Und eben dieser unerträglichen Schönheit erweisen Rosa von Praunheim, Damian Popp und das Ensemble mit einer ungeheuren spielerischen Leichtigkeit und der Anarchie eines geradezu magischen Widerstandsgeistes ihre Reverenz."
-

"Mit schriller Komik zum blutigen Ernst.
Damian Popp hat bei seinem Moerser Regie-Debüt diesen mitreißenden, herrlich intelligenten Riesenblödsinn kongenialisch und lustvoll in Szene gesetzt."
-

"Eine Uraufführung ganz in Rosa.
Das schürte jedoch Erwartungen an anarchisches, irrwitziges oder durchgeknalltes Theater, in dem man sich entweder vor Lachen biegt oder einem das
Lachen im Halse stecken bleibt. Beides gelingt in Moers nicht."
-