NINA

 

Theater-Musical-Film

nach Anton Tschechows "Die Möwe" und

Klaus Kinski

 

regie, Bühne: Damian Popp

Kostümbild: Hanne Konrad

spiel:

Laura Thomas,

Sandra Maria Huimann,

Alejandro Fernández,

Leon Rüttinger

Musik:

Bruna Cabral

 

Filmproduktion: René Jeuckens (SIEGERSBUSCH)

Produktionsassistenz: Sandy Podlasly

 

online-Premiere: 18. november 2020

Oder in der mediathek auf

SPECTYOU

1/21

“NINA” ist eine interdisziplinäre Verbindung zwischen Theater, Film und Musik, nach Tschechows Künstler-Tragikomödie “Die Möwe”. Der Film behandelt die Lage der Künstler*innen in der Zeit der Pandemie und deren verzweifelten Versuche sich künstlerisch auszudrücken:


Auf einer kleinen Bretterbühne mit Brechtvorhang haben sich Kostja und Nina, zwei junge aufstrebende Theatermacher*innen, einen kreativen Rückzugsort geschaffen. Alles ist eingerichtet: Bühne, Licht, Kostüm, Musik...gleich geht es los! Ihre neuste Performance soll die Theaterwelt komplett umkrempeln!

Einziges Manko: Es gibt kein Publikum. Nur Kostjas Mutter Arkadina, eine erfolgreiche Schauspielerin, und ihr neuer geliebter und berühmter Schriftsteller Trigorin sind eingeladen. Zwei Haushalte in einem Raum. Doch auch die beiden lassen zu lange auf sich warten.

So spielen Kostja und Nina ihre Performance an diesem Abend vor leerem Publikum. 

Als dann Arkadina und Trigorin doch noch unverhofft auftauchen und das junge Duo mitten in ihrer Performance mit lautem Gelächter stören, bricht Kostja die Vorstellung wutentbrannt ab. Unter den anwesenden Künstler*innen entfacht sich ein Generationenkonflikt über das Theater und wie dessen neuen und alten Formen und Möglichkeiten unsere Sicht auf die Welt zu revolutionieren vermag. Aber wie, wann, was, wo und für wen? Was macht man wenn es niemanden gibt, der es sehen will oder kann? Arkadina und Trigorin treten auf und wollen der jungen Generation zeigen wie es geht. Doch wer setzt sich durch und lässt Hoffnung auf einen wirklich revolutionären Umbruch in der Kunst erwarten?

Gefördert durch:

Kulturbüro Essen, Kulturbüro Bochum, SIEGERSBUSCH FILM

und mit freundlicher Unterstützung durch die Folkwang Universität der Künste.